Wie schwinge ich hoch, wenn die Welt einstürzt?

„Was ist es, was uns Menschen niedrig schwingen lässt?“, ich drehe meine Runde im Wald und so drehen sich auch meine Gedanken.

Woran liegt es, dass die meisten Menschen eher niedrig zu schwingen scheinen? Trotz der Aussicht auf ein leichteres und besseres Leben weigern sich viele höher zu schwingen, sie probieren nicht einmal aus, ob eine höhere Schwingung zum Erfolg führen könnte. Auf eine recht verzwickte Art halten sie an ihrem komplizierten Leben fest, das sie doch angeblich verändern möchten.

Was heißt überhaupt „schwingen“?
Du weißt wahrscheinlich, dass schlussendlich alles auf dieser Welt Energie ist und damit Schwingung. Über hoch schwingende Menschen sagen wir gerne:  „Sie haben eine gute Ausstrahlung, haben Charisma.“ Oder auch: „Sie ruhen in sich, sich in ihrer eigenen Stärke.“  Unhöfliche, langweilige, aggressive Menschen schwingen niedriger.

Es ist leicht, niedrig zu schwingen

Schau dich um. Triffst du in deinem persönlichen Umfeld, auf dem Arbeitsplatz, in den Öffis, auf der Straße, in den Geschäften eher auf strahlende, lachende und glücklich seiende Menschen oder eher auf ernste Gesichter und auf ein genervtes Seufzen, wenn die Schlange an der Supermarktkassa nur langsam kleiner wird? Kennst du vielleicht jemanden, der dir immer wieder erklärt, warum dies und jenes nicht geht? (Es geht nicht immer alles, aber es geht mehr als man so glaubt.)

Warum ist das so?

Es ist leicht niedrig zu schwingen. Es ist leichter emotionslos und gelangweilt an der Kassa zu warten als der Kassiererin ein aufmunterndes Lächeln zu schenken. Es ist leichter, sich Pizza zu bestellen als ein vollwertiges und ausgewogenes Essen zu kochen, es ist auch leichter, Aufgaben von einer Woche in die andere zu schieben, um sie dann mit dem resignierenden Vermerk „es sollte halt nicht sein“ gänzlich zu streichen. Genauso wie es leichter ist, sich im Bett nochmals umzudrehen anstatt die Morgenmeditation zu genießen oder abends entspannt auf der Couch zu liegen anstatt eine Yoga-Einheit zu absolvieren.

Dein Gehirn mischt hier kräftig mit, es ist auf Effizienz angelegt. Sein größtes Ziel ist es, mit möglichst wenig Arbeit durch den Tag zu kommen. Gehirnforscher nennen das Gehirn daher schlicht und einfach faul. Von hier ist also keine Hilfe zu erwarten.

Eine höhere Schwingung erfordert Tun.

Sofern du kein geborener Optimist bist und man dir die Freude und Begeisterung nicht spätestens in der Schule ausgetrieben hat, erfordert hohe Schwingung zumindest anfangs ein gewisses Maß an Anstrengung. Zu lächeln erfordert eine Entscheidung und das Aktivieren der dafür nötigen Muskultur. Gesunde Ernährung erfordert mehr Planung und mehr Zeit als den Lieferservice anzurufen. Und die Entscheidung, sein Verhalten zu ändern, zu mehr innerer Klarheit und zu mehr Lebensfreude, also zu höherer Schwingung zu gelangen, um bessere Entscheidungen zu treffen, erfordert oftmals eine große Verhaltensänderung. Damit diese von Erfolg gekrönt sind, braucht es kontinuierliches Dranbleiben und vor allem eine Entscheidung, die dich bei der Stange hält, wenn es mühsam wird. Übrigens: Keinesfalls verändert sich dein Leben in 21 Tagen, sorry. Lies dazu meinen Artikel „Warum die 21-Tage Regel Quatsch ist“.

Wie oder warum?

Das „Wie“ der Schwingungsanhebung ist relativ simpel. Als Anregung mögen dir Stichworte dienen: innere als auch äußere Reinigung (Detox, Ausmisten), Musik, Tanz, Sport.  Achte auf deine Umgebung, mit welchen Menschen umgibst du dich? Erforsche die Welt der Literatur, die Welt der Künste. Folge deinem Herzen, habe Freude und Spaß. Führe ein Dankbarkeits- und/oder Erfolgstagebuch (Achtung, auch die Dankbarkeit hat ihre Fallstricke), investiere in deine persönliche Entwicklung und tue Gutes auf dieser Welt. Ich verzichte auf die Erstellung einer „12 Punkte, wie du höher schwingst“-Liste, du hast sicherlich genug Phantasie, um deine persönlichen Energy-Booster zu definieren.

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Wenn du niedrig schwingst ….

Wir haben bereits festgestellt: es ist bequem niedrig zu schwingen, du fällst nicht auf und dein Gehirn ist auch zufrieden. So schwingst du also niedrig und wartest vielleicht auf deinen Durchbruch im Business oder darauf, dass Mr. Right im weißen Jaguar vor deiner Tür hält. Das Problem ist, du sendest auf einer niedrigen Frequenz, während Erfolg auf allen Ebenen hoch schwingt. Du kannst somit deine Chancen gar nicht erkennen. Es ist so als würdest du in deinem eigenen Taxi fahren und nach Kundschaft suchen. Doch leider hast du dein Taxischild nicht beleuchtet, daher kann dich niemand wahrnehmen und du wunderst dich, warum immer nur andere Taxisfahrer/innen Fahrgäste einsammeln. Aus der anfänglichen Bequemlichkeit wird schnell Enttäuschung, Frust, Ärger und Lustlosigkeit.

Darfst du hoch schwingen?

Du ziehst die Stirn kraus und meinst: „Welch Frage?“ Ja, genau das frage ich dich. Du kennst die aktuelle gesellschaftliche Situation in Europa. Seit zwei Jahren sind viele Menschen traumatisiert, es passieren Dinge, die fassungslos machen und kaum ein Gespräch landet nicht beim Thema, das uns alle fest im Griff hat.

Ich höre oft folgendes:

  • Ich habe das Gefühl, den Kopf in den Sand zu stecken, wenn ich jetzt glücklich bin.
  • Die vielen Facebook Einträge „I love my life“ sind doch fake. (Das glaube ich auch)
  • Ich muss gegen rechts, links oder gegen die Mitte kämpfen (Wähle deine Präferenz).
  • Ich bin egoistisch, wenn ich hoch schwinge.
  • Ich fühle mich schuldig, wenn es mir gut geht und den anderen schlecht.
  • Es ist überheblich wegzuschauen, ich zeige Mitgefühl.

Die Frage ist:
Was hilft es anderen, wenn du aus Verantwortungsbewusstsein und Solidarität niedrig schwingst?

Wenn du es nicht für dich machst ….

Du ahnst es bereits: Es ist nichts daran erleuchtend, die Stromrechnung nicht bezahlen zu können. Du verschaffst der Supermarkt-Kassiererin mit schlechter Laune keinen besseren Tag und wenn du dich klein hältst, bringst du dein Licht und dein Potenzial nicht in diese Welt. Das ist doof – vor allem für dich.

Zahlt es sich aus, sich anzustrengen? Ja, meiner Meinung nach schon. Die Anstrengung, die es braucht, um höher zu schwingen (inklusive Auflösen hinderlicher Glaubenssätze und dem Zerbröseln negativer Gedanken) bringt dir Erfolg im Beruf, Erfolg in der Liebe. Und noch mehr: Denn wenn du hoch schwingst und auf deinem Platz in dieser Welt erledigst, was sich deine Seele vorgenommen hat, schließt du dich einer Bewegung an. Der Bewegung jener, die in schwierigen Zeiten Commitment und Leadership zeigen und ungeachtet jeglicher Ideologie oder Ängste voran gehen und anderen ein Vorbild sind. Als extra Belohnung gibt es noch jede Menge Selbstliebe dazu.

Was es dazu braucht ist innere Klarheit, eine sichere Entscheidung und dann das Tun. Natürlich musst du das alles nicht tun, du kannst in dieser Inkarnation eine Ehrenrunde einlegen, dich gemütlich vor den Fernsehen pflanzen und dich wie ein Sandkorn im Wind treiben lassen. Am Ende deines Lebens entscheidest du alleine, ob das okay war oder ob du manche verpasste Chance bereust.

Willst du sofort höher schwingen?

Wenn ja, was tust du JETZT dafür?

Nimm das erste, was dir einfällt und fange an.

2 Kommentare
  1. Elke Dola
    Elke Dola sagte:

    WOW! Dieser Artikel hat mich gepackt. besonders diese Stelle hier:
    Denn wenn du hoch schwingst und auf deinem Platz in dieser Welt erledigst, was sich deine Seele vorgenommen hat, schließt du dich einer Bewegung an. Der Bewegung jener, die in schwierigen Zeiten Commitment und Leadership zeigen und ungeachtet jeglicher Ideologie oder Ängste voran gehen und anderen ein Vorbild sind.

    Finde ich großartig, besonders gefällt mir, dass Du nicht missionierst, sondern uns bei unserem Mindset packst. Danke Riccarda für diesen schönen Artikel. Elke Dola

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