Wie dein Wurzelchakra deine Beziehung beeinflusst

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„Ich habe das Gefühl, gar nicht von dieser Welt zu sein. Ich fühle mich fremd, ich bin total alleine. Außerdem plagen mich Existenzängste, ich bin schon ganz erschöpft von dieser Angst.“
Ich sitze an einem der eng aneinander stehenden Tischchen in einem Brötchenimbiss und kann gar nicht anders, als die Unterhaltung meiner Nachbarinnen mitzuhören.
„Wie geht es dir mit Markus?“ „Ach, es geht so dahin. Ich wünsche mir so sehr, mit ihm eine engere Beziehung zu führen, ich wünsche mir,  dass wir füreinander da sein können, aber eigentlich leben wir aneinander vorbei.“
Ich bemühe mich höflich wegzuhöhren, aber mein berufliches Interesse ist geweckt. Während ich die Unterhaltung der beiden Damen wie durch einen Nebel wahrnehme, bin ich bald in Gedanken beim Zusammenhang von Wurzelchakra und Beziehungen.

Menschen gehen Beziehungen ein, um miteinander verbunden zu sein. Diese Verbundenheit ist wohl die Hauptlernaufgabe auf diesem Planeten.

Liebe ist eine höchst energetische Sache, das weiß sogar der Verstand, der meistens schnell das Weite sucht, wenn das Herz pocht und die Augen anfangen zu leuchten.  Ich bin überzeugt davon, dass sich die zwei  Liebes-Seelen bereits im Kosmos verabredet haben, um hier auf Erden gemeinsam oder zumindest aneinander zu wachsen, zu gedeihen und eine höhere energetische Ebene anzupeilen.

Egal, ob es sich um die eine und große Liebe deines Lebens handelt oder um jene, die du eingehst, um zu lernen, für dich selbst einzustehen und dich selbst zu würdigen, zu akzeptieren und zu leben: wie du eine Beziehung führst, hängt maßgeblich von deinem Energiepegel ab.  Kannst du klar und offen sein, verbunden mit der Mutter Erde und versorgt mit diesem unbändigen Urvertrauen und dem Wissen,  dass für dich gesorgt ist? Stehst du sicher und stabil mit beiden Beinen auf dem Boden dieser Welt?

Das Wurzelchakra: dein Beziehungs-Booster

Das Chakrensystem versorgt deinen Körper mit feinstofflicher Lebensenergie. Wenn du Yoga betreibst, hast du sicherlich schon einmal davon gehört. Die 7 Hauptchakren sind entlang der Wirbelsäule bzw. entlang der Mittelachse des Körpers lokalisiert, am einfachsten stellst du sie dir als Energiewirbel vor, die auf Emotionen, Psyche und Charakter wirken.  (Mehr Infos über die Chakren findest du auf wikipedia)

Das Wurzelchakra, auch Basischakra genannt, bringt dir Lebenskraft und Urvertrauen. Du erkennst dessen Wichtigkeit für eine gelungene Beziehung? Das Wurzelchakra liegt am tiefsten Punkt des Beckens, im Dammbereich, seine Resonanzfarbe ist Rot.

Dein Wurzelchakra arbeitet stimmig, wenn du …

… dich in deiner Partnerschaft geliebt und akzeptiert fühlst

… dich als Mitglied deiner Familie oder einer Gruppe fühlst

… deinen Körper auch wirklich spürst und ihn gerne pflegst

.. voller Vertrauen und Mut durch die Welt gehst

Dein Wurzelchakra hat zuviel/zu wenig Energie, wenn du …

… dich in deiner Beziehung isoliert fühlst

… dich im Stich gelassen fühlst

… dich weder in deiner Partnerschaft noch in deinem Zuhause richtig sicher fühlst

… oft in Streit verwickelt bist

… in einer Art Nebel lebst, abgeschnitten von den anderen

… dich vom Leben überfordert fühlst

… Existenzängste hast

Eine Beziehung auf Sand bauen

Spirituell Interessierte arbeiten mit großer Begeisterung an ihrem 3. Auge oder gleich am Kronenchakra. Dort stellst du die Verbindung mit dem Universum her und empfiehlst dich für höhere Weihen. Das Basis-Chakra scheint vielen zu uninteressant, zu „erdig“. Falsch gedacht! Ohne stimmig arbeitendes Basis-Chakra ist der Energiefluss gestört. Eigentlich logisch, denn wie spirituell ist jemand, der Existenzängste hat und mit seiner Umwelt im Streit liegt?

Je stärker du mit der Erde verwurzelt bist, je mehr Selbstvertrauen und Selbstliebe du hast, desto vertrauensvoller folgst du dem Fluss des Lebens. Eine Beziehung, der es an Stabilität und Vertrauen fehlt, ist zum Scheitern verurteilt. Wenn du meinst, besser in einer unglücklichen Beziehung verharren zu wollen als voller Vertrauen  für dich selbst einzustehen, dann führt dies kurz- und mittelfristig zu einem geringen Selbstwertgefühl. Dies wiederum ist ein typischer Hinweis auf ein unterversorgtes Wurzelchakra.

5 Möglichkeiten, dein Wurzel-Chakra zu öffnen

  1. Verwöhne deinen Körper:

    Dein Körper ist der Tempel deiner Seele, also etwas Heiliges. Dein Wurzel-Chakra liebt alles, was dich in deinem Körper wohl fühlen und zu Hause fühlen lässt. Seien es verheißungsvolle Bäder, Massagen, rote Kleidung, ja auch rote Unterwäsche , Yoga, Zärtlichkeit und sinnlicher Wohlfühl-Sex.

  2. Mittel zum Leben:

    Obst und Gemüse, das in der Erde wächst und/oder eine rote Farbe hat. Wie z.B. rote Rüben, Kartoffel, Tomaten, Karotten, Erdbeeren, Himbeeren und Chili.

  3. Wühle im Dreck:

    Es braucht keine Schlammschlachten, es reicht, wenn du im Garten arbeitest, spazieren gehst und dich auf den Duft der Natur konzentrierst. Ich selbst kenne in „meinem“ Wald nicht nur jeden Baum und jeden Strauch, sondern auch die nach Jahreszeit unterschiedlichen Düfte.

  4. Energiearbeit:

    Vor allem geführte Meditationen bringen dich wieder ins Vertrauen und helfen Ängste aufzulösen.

  5. Spirituelle Hilfsmittel:

    Dunkelrote bis schwarze Edelsteine unterstützen die Öffnung des Wurzel-Chakras genauso wie Klangschalen und Räuchern.

Ich selbst bin Puristin. Das bedeutet, ich mache liebe weniger, das aber intensiver. So konzentriere ich mich auf folgende drei Methoden, um meine Beziehung durch ein offenes Wurzel-Chakra liebe- und vertrauensvoll zu halten:

Riccarda’s top 3 für ein offenes Wurzel-Chakra

1. Meditation:

Ich fokussiere mich auf den Sitz des Wurzel-Chakras (Dammbereich, am tiefsten Punkt des Beckens), verwurzle mich mit der Mutter Erde und lasse voller Vertrauen alles zu mir fließen, was es braucht.  Die Erde versorgt mich mit der Kraft, im Alltag klar zu kommen und alles erledigen zu können, was für mich stimmig ist.

2. Let’s dance:

Natürlich verbindet der Tanz zu zweit Seele und Körper, aber ich meine den Tanz mit mir selber. Ich drehe die Musik auf und dann tanze ich: wild und eigenwillig. Es geht darum, den Körper zu spüren und bald nur noch den Körper zu spüren, der sich im Rhythmus der Musik bewegt. Der Verstand und die innere Anstandsdame („Wie schaut das denn bloß aus?“) haben inzwischen echauffiert das Weite gesucht. Übrig bleiben ich, mein Körper und das lachende Wurzel-Chakra. Wenn tanzen nicht das Mittel deiner Wahl ist, wäre Beckenboden-Training zu empfehlen.

3. Essen mit Wollust:

Ich liebe rote Lebensmittel. Ich spüre, wie mein „Ich bin“ gestärkt wird und die Energie von Urvertrauen und Geborgenheit meine Speiseröhre hinabwandert. Mein aktueller Favorit ist ein Rote Rüben – Kartoffel – Gratin. Das klingt nicht aufregend, schmeckt jedoch sensationell. Hier findest du das Rezept

Nun interessiert es mich: Welche Möglichkeiten wendest du an, um dich sicher und geborgen zu fühlen? Was ist dein Mittel der Wahl: Meditation, in der Natur sein, Ernährung? Wovon profitierst du am meisten? Lass es uns wissen.

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