Die Macht der Gedanken für deinen Erfolg

Die Macht der Gedanken Riccarda Larcher

„Ja, aber ….“

Viele 1.000 Ideen sterben täglich durch „Ja, aber“.

Das „Ja, aber“, das durchdacht klingen soll, in Wirklichkeit jedoch der Beweis ist, die Idee nicht wertfrei würdigen zu wollen. Ihr auch nicht den Raum geben zu wollen, sich zu entfalten.

Das „Ja, aber“ – oft genug Anfang einer kleinmachenden Antwort, die dem Vorher nicht zugehört hat, weil das Ego mit den eigenen Gedanken beschäftigt war.

Die eigenen Gedanken formen dein Leben. Das hast du schon öfters gehört, ich weiß – stimmt trotzdem. Die Frage ist: Wieweit denkst und handelst du wirklich danach?

Die Macht der Gedanken: haben sie wirklich Macht?

Du denkst. Ob du willst oder nicht. Gedanken schwirren durch deinen Kopf, Bewertungen, Statements, Überlegungen. Rund 60.000 Gedanken produzierst du täglich, das sagen Wissenschaftler (wie auch immer sie das erkannt haben).

Peinlicherweise sind rund 90% der Gedanken täglich gleich, das heißt du denkst jeden Tag das Gleiche. Ich auch. Wir alle. Akzeptieren wir, dass es im Durchschnitt so ist.

Mit einem Wort: es lohnt sich, sich mit den eigenen Gedanken zu beschäftigen. Mal neutral und absichtslos zu schauen, was man den ganzen Tag so denkt.

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Warum ist das wichtig?

Deine Gedanken geben deine Handlungsrichtung vor.

Hast du einen Gedanken, eine Idee und bringst diese in die Welt, dann handelst du gemäß deiner Gedanken. Das können gute Gedanken sein, die dich weiter bringen und die Welt zu einem besseren Ort machen oder es kann eine ganz doofe Idee sein, die dir und anderen schadet.

Deine Gedanken bringen ein Projekt zum Scheitern oder zum Erfolg. Sie bringen dich dazu, wie Blei am Schreibtisch zu hocken und nichts weiterzubringen, alles ewig aufzuschieben – oder sie lassen dich dein Projekt realistisch planen und umsetzen.

Optimisten leben länger und haben mehr Spaß. Klar, wer fröhlich in die Welt schaut, seinen Fokus auf das Positive richtet (ohne den Kopf vor den wahren Problemen in den Sand zu stecken), ist im Vorteil. Außerdem mögen andere Menschen Optimisten.

Die Macht der Gedanken: So profitierst du davon

Es scheint, als würden sich manche Gedanken von alleine in deinem Kopf breit machen. Es scheint als wärst du machtlos gegen sie.

Das täuscht jedoch gewaltig. Du bist nicht machtlos, sondern Chef/in in deinem Körper, die Gestalterin deines Lebens. (Denkst du nun: „Ja, aber …“ ja, stimmt, manche Lebensumstände sind kaum bestimmbar und doch hast du noch immer die Wahl, wie du mit den Lebensumständen umgehst.)

„Mache dich von deinen Vorurteilen los, und du bist gerettet.“

So sprach der römische Kaiser Marc Aurel und meinte damit, dass wir Glaubenssätze kritisch hinterfragen sollten. Ist die Sache wirklich so, wie wir glauben oder kann sie auch anders sein? Auf diesem Hinterfragen basiert auch Byron Katies großartige Arbeit „The work“.

Die hartnäckigsten Glaubenssätze integrieren wir bereits in der Kindheit in unser Leben. Die Vorstellung wie Beziehungen abzulaufen haben, was wir selbst wert sind, was wir dürfen oder auch nicht und wie unsere Einstellung zu Geld ist, wird meist bereits in der Kindheit festgelegt.

Später erkennst du ein Großteil dieser Glaubenssätze bringt dich nicht weiter, bringt dich nirgendwohin. Es wäre also klug, sie loszulassen. Und doch – sie hängen an dir wie Kletten. Nein, es ist nicht einfach (vielleicht auch nur ein Glaubenssatz), doch wenn du dich mal entschieden hast mit dem alten Gerümpel aufzuräumen und voller Elan die alten Glaubenssätze aus deinem Leben schmeißt, dann ändert sich dein Leben zwangsläufig.

Die Macht der Gedanken: wie funktioniert das wirklich?

Negative Gedanken bringen schlechte Laune, das ist klar. Oft reicht nur ein kleiner Auslöser, ein kleines Ärgernis und die Spirale setzt sich in Gang. Sinnvoll ist das nicht, denn dein Tag vergeht, du hast schlechte Laune und strahlst das auch aus.

Die Konsequenz: du bringst nichts weiter, findest keine Lösungsansätze, geschweige denn die Erleuchtung, denn die kommt nur in der Entspannung und in guter Stimmung.

Positive Gedanken bringen gute Laune. Dein Herz schlägt gleichmäßig, dein Blutdruck pendelt sich optimal an, deine Augen strahlen, du lächelst. Schau dich in den Spiegel und denke was Positives. Wie verändert das dein Gesicht? Wie wirkt die Person im Spiegel auf dich? Möchtest du mit der Person, die du im Spiegel siehst, mehr zu tun haben? Schon oder?

Die Macht der Gedanken: reicht es positiv zu denken und alles fließt?

Von den positiven Gedanken ist es nur noch ein Katzensprung zu Bestellungen im Universum. Kannst du dir wirklich alles herbeidenken? Reicht es positiv zu denken und alles, was du dir wünschst, fließt im Eiltempo in dein Leben?

Die Antwort ist ein klares Jein.

Kleinere Dinge wie der berühmte Parkplatz funktionieren sehr gut. Ich kann mich noch gut erinnern, als meine Tochter ein Baby war. Wir kugelten am Teppich herum und irgendwie zerbrach plötzlich meine Brille. Ein Telefonat mit dem Optiker stellte mir sofortige Reparatur in Aussicht, also nix wie los.

Der Optiker befindet sich an einer der größten Einkaufsstraßen der Stadt, Parkplätze waren und sind dort Mangelware. Da ich von der Geburt noch recht geschwächt war, war an einen Fußweg gar nicht zu denken, also Auto, denn mein Baby hätte ich im Maxi-Cosi hätte ich keine 50 Meter tragen können.

Ich war zu 100% sicher, dass ich direkt vor dem Optiker einen Parkplatz bekommen würde, weil ich ihn wirklich brauchte. Ich bestellte nicht mal beim Universum, denn das wäre ein Zeichen eines zugegebenen Mangels gewesen. Mir war klar, der Parkplatz würde da sein.

Ich näherte mich also dem Optiker, kein Parkplatz, alles vollgeparkt. Nie werde ich mein Gefühl der Fassungslosigkeit vergessen, mein Gedanke war: „He, wo ist mein Parkplatz?“ und in dem Moment blinkte ein Auto, fuhr raus und ich hatte meinen Parkplatz. Direkt vor dem Geschäft.

„Jedem geschehe nach seinem Glauben.“

Ich weiß, es ist nicht immer leicht, manchmal sogar unmöglich, ganz, ganz fest an etwas zu glauben. Bemühe dich, denn es macht die Sache um so viel einfacher ….

Wenn du an eine Sache glaubst, dann bleibst du dran, auch wenn es mal mühsamer wird, auch, wenn sich Dinge verzögern.

Visualisierungsreisen helfen dem Gehirn, sich den Erfolg tatsächlich vorzustellen, denn dein Gehirn kann zwischen Gedanken und der Realität nicht unterscheiden. Diese Tatsache machen sich Spitzensportler durch Mentaltraining schon lange zunutze – genauso wie Topmanager, Abteilungsleiter und Einzelunternehmer.

Eine Visualisierungsreise ist eine Reise zur Seele. Mit Hilfe von Sprache, Bildern und Symbolen fütterst du dein Unterbewusstes, programmierst es auf Erfolg. Du kannst es alleine in Form einer Meditation machen oder – noch erfolgreicher – du lässt dich führen.

Die Macht der Gedanken: Jeden Abend aufs Neue

Folgende Abendroutine liebe ich besonders: Ich liege bereits im Bett, kurz vor dem Einschlafen. Dann gehe ich nochmals meinen Tag durch und bin dankbar für das, was gut lief. Dann achte ich auch auf das, wo ich gerne anders reagiert hätte. Genau diese Situationen hole ich mir vor mein inneres Auge und erlebe sie einfach um.

Vorteil: Mein Gehirn beendet den Tag mit einem  guten Gefühl, es glaubt, ich hätte tatsächlich wie von mir gewünscht reagiert. Tolles Plus: ich habe die Situation nochmals durchdacht und trainiert. Somit werde ich das nächste Mal wunschgemäß reagieren.

Versuche es einmal, es ist eine tolle Abendroutine und du wirst sie schon bald nicht mehr missen wollen.

2 Kommentare
  1. Silke
    Silke sagte:

    Liebe Riccarda, die Abendroutine ist ein toller Impuls. Das positive Gefühl dabei auszukosten und zu spüren, macht den wirklichen Unterschied für mich. Vielen Dank für deine Inspiration! LG Silke

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