Dankbarkeit: Wie sie deine Entscheidungen besser macht

Dankbarkeit und Entscheidungen

Was haben Dankbarkeit und die Fähigkeit, Entscheidungen leicht und gelassen zu treffen, miteinander zu tun?

Stell dir vor, du stehst vor einer Entscheidung, einer richtig großen Entscheidung. Eine Entscheidung, die dein Leben verändern kann. So in der Art wie:

  • Soll ich mich selbstständig machen?
  • Bringt mir das superteure Coaching wirklich den Erfolg?
  • Wäre ein Jobwechsel angebracht?
  • Will ich ein Kind, ein zweites, ein drittes?
  • Ist es besser, eine Wohnung zu kaufen oder zu mieten?

All diese Entscheidungen sind nicht ohne, sie wollen gut überlegt sein. Um zu einer Entscheidung zu kommen, die mit dem Verstand durchdacht, mit dem Bauch gefühlt und schlussendlich mit dem Herzen getroffen wird, braucht es einige Zutaten. Obwohl oft gerne vergessen, spielt die Dankbarkeit bei Entscheidungen eine große Rolle.

Warum Dankbarkeit für eine gute Entscheidung essentiell ist

Je größer und lebensverändernder die Entscheidung desto besser solltest du dich in der heißen Phase der Entscheidungsfindung unterstützen. Es braucht Entspannung – und ja, das ist leichter gesagt als getan, denn es geht ja wirklich um etwas. Es geht um DEIN Leben.

Stress, Muskelanspannung, die Angst, die falsche Entscheidung zu treffen, all das geht auf deine Kreativität.

Kreativität braucht es nicht nur, um mit deinem Smartphone die besten Bildmotive zu finden und die coolsten Sprüche auf Instagram zu posten, sondern Kreativität braucht es, um Möglichkeiten und Chancen zu sehen, die deine geheimsten Wünsche wahr werden lassen könnten.

Kreativität braucht es, um dir vorstellen zu können, wie sich die unterschiedlichen Entscheidungsoptionen anfühlen.

Mit Kreativität findest du vielleicht sogar mit zwei Optionen noch einen dritten Weg, indem du z.B. deinen alten Job nicht aufgibst, sondern dir innerhalb des bestehenden Firmenkonstrukts einen komplett neuen kreierst.

Und nicht einmal die Überlegung ob kaufen oder mieten ist ein reines Rechenbeispiel.

Damit nicht genug: Ich werfe auch noch Gelassenheit in den Topf, indem die besten Entscheidungen gekocht werden.

Gelassenheit und das Vertrauen, eine Entscheidung zu finden und die unerschütterliche Gewissheit, dass das Universum die Antwort schicken wird, machen es viel, viel leichter.

Vielleicht wird die Antwort auf deine Frage durch den Universum-Eilboten zugestellt, vielleicht braucht es länger. Aber vertraue auf die Lösung, die es für deine Frage gibt. Auf jeden Fall.

Dankbarkeit ist der Schlüssel zu mehr Glück und Erfolg in deinem Leben.

Du ahnst es schon: Um das Vertrauen in deine eigenen Fähigkeiten (denn auch das Universum spiegelt schlussendlich deine eigenen Fähigkeiten) zu unterstützen, ist Dankbarkeit das ideale Tool.

Dankbarkeit ist in spirituellen Kreisen unumstritten.

Doch außerhalb – im wahren Leben 🙂 – sind nicht alle so dankesbereit. Woran liegt das?

Drei Probleme mit der Dankbarkeit

Manche Menschen gehen in den Widerstand, sie sind der Meinung, nicht dankbar sein zu müssen. Sie haben Angst, sich bedürftig und klein zu fühlen, wenn sie dankbar sind. Jemand anderen zu Dank verpflichtet zu sein, fühlt sich wie eine Last auf ihren Schultern an.

Dankbar sein zu sollen oder zu müssen, fühlt sich für diese Menschen an, etwas erhalten zu haben, was sie nicht verdient haben. Das ist kein gutes Gefühl, daher lehnen es diese Menschen ab, dankbar zu sein.

1.     Emotionaler Missbrauch:

„Sei dankbar, die Kinder in Afrika wären froh, wenn sie deinen Spinat/deine Karotten etc. hätten.“ Kennst du diesen Ausspruch? Ich schon. In kindlicher Naivität antwortete ich damals: „Ah fein, dann schicken wir es ihnen doch.“ – und verstand nicht, warum mein kluger Vorschlag keine Begeisterung auslöste. 🙂

Wenn Dankbarkeit für etwas verlangt wird, was du nicht möchtest, was für dich keinen Wert und keinen höheren Sinn hat, wenn der „Gebende“ Dankbarkeit einfordert, um sich selbst besser zu fühlen und um den Wert seiner Handlungen upzugraden, dann ist es emotionaler Missbrauch.

Ehrlicherweise neigen Eltern dazu, von ihren Kindern Dankbarkeit einzufordern.

Auch ich bin der Meinung, meine Tochter könnte für ihr Iphone, den Urlaub und ihr Rundum-Sorglos-Paket, das sie zu Hause erhält, etwas dankbarer sein. Meine Tochter teilt meine Meinung jedoch nicht. 🙂

Wenn meine Kunden mit der Dankbarkeit ein Problem haben, stecken meistens kindliche negative Erfahrungen dahinter. Es geht also darum, aus der Dankbarkeit den Druck rauszunehmen. Du bist jetzt groß und musst dich von negativen kindlichen Erfahrungen nicht von der Dankbarkeit abhalten lassen.

2.     Das hat bei uns jeder:

„Warum soll ich für ein Dach über dem Kopf und fließend Wasser dankbar sein. Das hat bei uns doch jeder.“

Ja stimmt, in Europa ist dies Standard. Und? Kein Grund dankbar zu sein? Schau mal: Ein Geschäftsfreund von mir brannte vor drei Jahren ab, bis auf die Grundmauern. Er hatte nichts mehr, kein Dach über dem Kopf, keine Kleidung, keine Möbel, keine Dokumente, wirklich nichts.

Auch in Europa kann ein Dach über dem Kopf schnell weg sein.

Dankbarkeit braucht keinen Seltenheitswert. Du darfst auch für Alltägliches dankbar sein.

3.     Das habe ich selbst verdient:

„Für mein Haus, für meinen Urlaub brauche ich nicht dankbar sein, das habe ich mir selbst hart verdient.“

Es ist nicht selbstverständlich, die Möglichkeit zu haben, all das zu verdienen.

Ja, du hast dich dafür angestrengt und Leistung erbracht, aber es war dir möglich, weil du gesund genug bist, um zu arbeiten, weil du die Fähigkeiten besitzt, die es braucht und weil es gesellschaftlich möglich ist. (Nicht jeder lebt in einem System, das persönliche Freiheit, Eigentum und Reisefreiheit zulässt.)

Dankbarkeit für deine selbst erarbeiteten Güter anerkennt sowohl deine eigene Leistung als auch die Tatsache, dass dies nicht jedem möglich ist.

Die Vorteile der Dankbarkeit

Dankbarkeit ist  eine sehr angemessene Emotion, wenn man bedenkt, dass heutzutage weder Säbelzahntiger ums Eck lauern noch eine Hungersgefahr droht.

Krankheiten, die früher den sicheren Tod bedeuteten, kosten uns heute nur noch ein Lächeln und eine Packung Antibiotika.

Was macht Dankbarkeit noch:

  • Du schaust optimistischer in die Zukunft
  • Das wiederum macht dich glücklicher – und gesünder
  • Du traust dir mehr zu à dein Selbstbewusstsein steigt
  • Du stehst Veränderungen gelassener gegenüber
  • Du hast weniger Angst
  • Deine Beziehungen verändern sich positiv (vor allem jene zu dir selbst)
  • Es fällt dir leichter, gute Entscheidungen zu treffen

Du siehst, du profitierst von Dankbarkeit so unendlich! Aber Achtung: nur ehrlich empfundene Dankbarkeit zählt im Spiel des Lebens.

Ein artig dahingemurmeltes Dankeschön, als sinnentleerte, aber höfliche Floskel nimmt dir das Universum nicht ab. Und auch du selbst nicht, denn tief drinnen in deinem Herzen weißt du genau, wann du wirklich dankbar bist und wann du nur so tust.

Radikale Ehrlichkeit ist hier angesagt, nur diese bringt dich ans Ziel.

Drei Dankbarkeitsübungen

Du erkennst: Es gibt viele, viele Gründe für Dankbarkeit. Mit Dankbarkeit im Marschgepäck schlägst du sozusagen mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Du triffst deine Entscheidungen mit Leichtigkeit und Gelassenheit, bist optimistisch, was deine Zukunft betrifft, wirst selbstbewusster und deine Beziehungen verbessern sich auf wundersame Art und Weise.

Um so schnell wie möglich in diesen wunderbaren Zustand zu kommen, habe ich drei Übungen für dich. Probiere aus, was dir am meisten zusagt:

1.     Dankbarkeit an fünf Fingern abzählen:

Du nimmst deinen Daumen: „Ich bin dankbar für ….“

Du nimmst deinen Zeigefinger: „Ich bin dankbar für …“

Du nimmst deinen Mittelfinger: „Ich bin dankbar für …“

Und so weiter.

Egal, ob du für weltbewegende Dinge oder für Kleinigkeiten dankbar bist. Dein Unterbewusstsein nimmt das Gefühl der Dankbarkeit auf, deine Schwingung, deine Ausstrahlung erhöht sich. Du entspannst dich und wirst gelassener.

Am besten machst du diese Übung im Bett vor dem Einschlafen.

2.     Dankbarkeits-Tagebuch:

DankbarkeitsbuchDu notierst jeden Abend oder jeden Morgen drei Dinge für die du dankbar bist.

Einzige Bedingung: Es darf kein Automatismus sein, sondern du musst jeden Punkt tatsächlich fühlen, in die Dankbarkeit eintauchen.

Nach rund 10 Tagen wirst du eine Veränderung merken, versprochen. In dir breitet sich ein innerer Friede aus, du fühlst dich dankbar und glücklicher.

3.     Dankbarkeits-Glas:

Die Übung für Verspielte 🙂
Du wählst ein schönes Glas aus. Immer, wenn du etwas Schönes erlebt hast oder für etwas dankbar bist, schreibst du dies auf ein Post-it oder auf einen hübschen Notizzettel.

Falte das Papier und wirf es in das Glas. Dankbarkeits-Notizen könnten sein: „Tolles Frühstück mit Anna im Café Korb“ oder „Neues Handy gekauft“ etc.

Zu Jahresende leerst du das Glas aus und erlebst alle diese schönen Momente voller Dankbarkeit nochmals.

Zu guter Letzt: Du wirst dich wundern, mit welch Freude die Menschen auf dich reagieren, wenn du ihnen aus tiefstem Herzen für all das dankst, was sie für dich tun. Es ist egal, ob sie dafür bezahlt werden oder nicht.  Ein ehrliches  DANKE bringt Anerkennung und Wertschätzung in die Welt.

Ich danke dir, für dein Sein und dafür, dass du diesen Blog liest. Du zeigst mir dadurch, dass du meine Arbeit schätzt und sie für dich wertvoll ist. Das ist es, was ich erreichen will. DANKE dafür!

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