Selbstliebe lernen: 21 Möglichkeiten

Selbstliebe lernen
Du hörst lieber? Bitte sehr:

Liebst du dich selbst, geht alles einfacher. Deine Beziehung läuft auf Augenhöhe, Ihr seid ein Paar, ein gutes Paar, wo der eine den anderen ergänzt. Solltest du Single sein, wirst du durch deine Selbstliebe und dein Selbstvertrauen ein Magnet für andere Menschen.

Beruflich ist dir klar, wo du hinwillst, du weißt um deine Stärken und Schwächen, du weißt, wie du mit Selbstzweifeln (die hat jeder ab und zu) und auch mit Fehlern umgehst.

Selbstliebe lässt dich von innen aus strahlen, du findest leichter Freunde, denn dein Charisma zieht die Menschen an wie Motten das Licht. Mit einem Wort:

 Die Welt braucht Menschen, die sich selbst lieben.

Das hat nichts mit Egoismus zu tun. Menschen, die sich selbst lieben sind entspannt, freundlich, an ihrer Umwelt interessiert und behandeln andere so wie sie sich selbst behandeln, nämlich liebevoll.

Kommen wir schnell zum Punkt. Selbstliebe in der Praxis: Wie funktioniert das? Wie wirst du selbst dein bester Freund, deine beste Freundin?

(Das ist bereits der erste Tipp: Wenn dir die Sache mit der Selbstliebe im Moment etwas zu groß vorkommt … kein Problem, man muss nicht übertreiben. Schätze dich wert, wie deine beste Freundin, habe Verständnis für dich wie für deinen besten Freund. Das ist bereits ein grandioser Anfang.)

21 Wege für deine Selbstliebe:

  1. Finde deine eigenen Werte

Die eigenen Werte zu kennen, hat mit Klarheit zu tun. Wenn du weißt, was dir wichtig ist, was für dich unverhandelbar ist, was für dich auf jeden Fall erfüllt sein muss und was nicht ganz vorne mit dabei ist, fallen dir wichtige Entscheidungen leichter.

Steht der Wert „Familie“ für dich ganz, ganz oben, ist klar, dass eine Wochenendbeziehung für einen Karrieresprung nicht dein Ding ist.
Ist „Vertrauen“ für dich superwichtig, reagierst du auf eine Verletzung anders als jemand, der pragmatisch durchatmet. Du solltest auch die wichtigsten Werte jener Menschen kennen, die du liebst.

  1. Wer bin ich – und wenn ja wie viele?

Kennst du dich? Von den Haarwurzeln bis in deine Zehenspitzen? Weißt du, was dich vor Freude tanzen lässt? Und weißt du, wann du komplett ausflippst und die Vorsätze, dich nicht mehr aufzuregen, sich auflösen, wie Trockeneis auf der Bühne?

Kennst du den roten Faden, der sich durch dein Leben zieht? Fällt dir auf, dass sich gewisse Lebensmuster vielleicht wiederholen? (Ein untrüglicher Hinweis darauf, dass du etwas daraus lernen sollst. Das Leben serviert geduldig die ewig gleichen Situationen immer wieder, bis das Thema gegessen ist.)

  1. Schau auf deine Schwächen (und akzeptiere sie).

Du bist ein Mensch, ich bin ein Mensch, wir alle sind Menschen. Mensch sein bedeutet, Fehler zu machen. Eigentlich eine Binsenwahrheit. Doch wir vergessen es immer wieder. Die Fehleranfälligkeit ist ein großes Merkmal unserer Spezies.

Also mach Fehler und kränk dich nicht. Förderlich ist es, aus Fehlern zu lernen, sich in Selbstvorwürfen zu suhlen, bringt gar nichts.

Vor der Selbstliebe kommt also immer die Selbstakzeptanz.

  1. Schalte das Licht ein

    selbtliebe licht riccarda larcherDie große spirituelle Lehrerin Marianne Williamson drückt es so aus: „ Die meisten Menschen haben Angst vor ihrem eigenen Licht.“ Ja, es ist bequem, in der Komfortzone auf der Couch zu chillen, nur es bringt dich nicht weiter.

    Gib dir Gründe, dich selbst zu lieben. Zeig dir, welche Ideen du hast, setze um, gestalte dein Leben, du hast nur dieses. (Ich glaube an Inkarnation. Doch dieses Leben mit diesem Bewusstsein, mit diesen Aufgaben und Möglichkeiten hast du nur in dieser Runde.)

  1. Gehöre zu den Ja-Sagern

Sage JA zu dem, was sich bietet. Man bietet dir etwas an? Sag danke und sag JA. Öffne dich dem Leben und den Chancen. Als man mich vor einigen Jahren fragte, ob ich einen Vortrag vor 500 Menschen halten möchte, sagte ich sofort JA.

Angst ist kein Grund, etwas nicht zu tun.

Nimm deine Angst an und mach es trotzdem. Sag also JA, dehne deinen Geist aus und schenke dir eine schöne Erinnerung

  1. No, no – welch wunderbares Wort

Auch das Gegenteil ist wahr …. Wer nie Nein sagen kann, verliert an Wertschätzung durch andere. Schieben Kollegen Arbeit an dich ab? Bist du diejenige in der Familie, an der alles hängenbleibt? Willst du es allen recht machen, kümmerst dich um andere und nur dich vergisst du?

Mit dem „Nicht-Nein-Sagen“-Können setzt sich die Spirale der eigenen Wertlosigkeit in Gang. Du bist nichts wert, also dürfen andere über dich und deine Zeit verfügen. Auf Wertlosigkeit wächst keine Selbstliebe. Daher: Manchmal ist die liebevollste Antwort ein Nein.

  1. Beine hoch

Zeit. Zeit für dich. Dieser Punkt hängt eng mit dem „Nein-Sagen“ zusammen. Du kannst nur dann für deine Familie, deine Freunde und Kollegen da sein, wenn du fit bist. Wenn du dich entspannst und in dir einen Raum öffnest, indem deine Selbstliebe lernt, zu gedeihen und wo Selbstzweifel verdorren. Dafür braucht es Ruhe.

  1. Überraschungsimpulse für dich

Zeig dir, dass du dich magst. Überrasche dich mit dem, was du dir eigentlich nicht gönnst. Und wenn es die Torte mit Schlag sein sollte: auch das wird ab und zu möglich sein.

  1. Wer sitzt mit dir im Boot?

Die anderen sind besser, intelligenter, selbstbewusster? Die anderen finden leichter Freunde, setzen sich besser durch? Glaubst du nur. Wahrscheinlich glauben sie das Gleiche von dir. Wir sitzen alle im gleichen Boot. Mach dir bewusst, andere haben die gleichen Probleme wie du, vielleicht sind sie nur bessere Schauspieler.

  1. Schick den inneren Kritiker auf Urlaub

„Hättest dich besser vorbereitet.“ „Das schaffst du nie.“ „Das schaut scheiße aus.“ Die innere Stimme in deinem Kopf meint es zwar auf eine verquere Art gut mit dir.

Sie will dich vor Enttäuschungen schützen, indem sie dir die Lebendigkeit aussaugt wie Dracula seinen Opfern das Blut. Du machst dann zwar keine Fehler, aber Spaß ist Mangelware. Also schicke deinen inneren Kritiker in den wohlverdienten Urlaub. Er darf eine Karte schicken.

  1. Mothers little helper

Mach dir das Leben einfach. Lass dir helfen. Gute Gewohnheiten und die richtigen Routinen sorgen dafür, dass du die Alltagsdinge im Griff hast und dein Kopf frei ist für das, was für dich wirklich wichtig ist. Selbstliebe gründet sich auch auf Ordnung und Struktur.

  1. Sag es – immer wieder

Du entscheidest: du erzählst dir immer wieder, warum Selbstliebe für dich nicht möglich ist. Oder du lernst dich selbst zu lieben, indem du dir erzählst wie großartig und wertvoll du bist.

Dein Unterbewusstsein nimmt kritiklos alles an, was du erzählst.

Dein Unterbewusstsein nimmt kritiklos alles an, was du erzählst, also wähle weise. Man nennt das Affirmationen.

  1. Dankbarkeit

Vielleicht rollst du mit den Augen und denkst: „Dankbarkeit …. Schon wieder soll ich für ein Dach über dem Kopf und warmes Wasser dankbar sein. Das hat bei uns ja jeder, das sind doch wohl Selbstverständlichkeiten.“

Nein, du musst dafür nicht dankbar sein, wenn du nicht willst. Sei für etwas anderes dankbar. Schnapp dir ein Heftchen und notiere täglich mindestens eine Sache für die du aus reinem Herzen dankbar bist. Genieße die höheren Schwingungen auf denen du dahinsegelst, tauche ein in die eigene Ruhe und beobachte, wie sich dein Leben verändert und deine Selbstliebe wächst.

  1. Tanze das Leben

selbtliebe tanzen riccarda larcherItaliener, Spanier, Franzosen, sie alle machen es vor. Folge der Freude, tanze, lege deinen Fokus auf die Leichtigkeit im Sein. Nein, du musst deinen Kopf nicht in den Sand stecken, aber schau einfach auf die sonnige Seite der Straße.

  1. Dein Körper

Lass uns ehrlich sein. Der Zahn der Zeit nagt an so manchem Körper. Zuwenig Bewegung tut ihr Übriges. Du musst deine Falten, deine Cellulitis nicht lieben, aber es bringt dich auch nicht weiter, wenn du dich stundenlang vor dem Spiegel quälst. Akzeptiere es wie es ist oder starte ein Fitness-Programm.

  1. Dein Leben – deine Regeln

Die aktuellen Zeiten sind grandios. Noch nie waren wir so frei wie heute. Die meisten Gefängnisse bestehen nur noch in unseren Köpfen. „Dies tut man nicht?“, „ Das gehört sich nicht?“

Solange du dich halbwegs benimmst und niemanden in seiner eigenen Freiheit beeinträchtigst, hab Spaß und lebe nach deinen eigenen Vorstellungen. Hinterfrage, was allzu selbstverständlich erscheint. Ist es wirklich Deines oder ist es die Vorstellung von anderen?

  1. Coffee to go

Mach dir täglich eine kleine Freude, gönne dir was zwischendurch. Zeig dir, wie wertvoll du bist, denn du hast es verdient. Nebeneffekt: du schwingst höher, das Universum denkt sich: „Super, das gefällt offensichtlich, da schicken wir gleich mehr davon.“

  1. Eine Runde Schlaf, bitte

Wir sind eine Gesellschaft, die zu wenig schläft. Gehörst du dazu? Das wäre schade, denn Müdigkeit verhindert die super Gedankenblitze, du nimmst die Welt durch einen Nebel war, bist einfach nicht ganz bei dir. Ausreichend Schlaf lässt dich morgens freudig aus dem Bett hüpfen und dich ins bunte Treiben stürzen.

  1. Meditation to go

Tauche ein in deine lichte Innenwelt. Die Reise ist so spannend, dass du sie öfters antreten solltest. Meditation macht dich ruhig, gelassen, selbstbewusst und stimmt dich positiv. Du hast noch nie meditiert? So fängst du an.

  1. Was sagst du da?

    Meine Klienten wissen es: Kommen sie mit Aussage um die Ecke, wie: „Da war ich wirklich doof.“ oder gerne: „Ungeschickt wie ich bin …“ kommt von mir automatisch: „Schön sprechen.“

    Schimpf nicht über dich, bestätige dir nicht selbst, dass du doof gehandelt hast. Mag sein, dass du Fehler machst, wer macht die nicht. Aber schimpf nicht mit dir. Sprich nett zu dir. Und finde im Fehler das Learning, das bringt dich weiter.

  1. Liebe Bücher

selbstliebe buecher riccarda larcherDie Welt ist voller ausgezeichneter Bücher. Zu jedem Thema. Vertiefe dich in Fachliteratur, um deine Selbstliebe aufzubauen, Freunde zu finden und einfach du zu sein. Wenn zuerst dein inneres Kind geheilt werden muss, um die Selbstliebe zu entfachen, findest du hier eine wunderbare Anleitung dazu.

Und nun noch mein bester Bonus-Tipp:

Loben zieht nach oben

Es scheint dir selbstverständlich, den knappen Termin eingehalten zu haben? Dein Kollege schaffte einen ähnlich guten Verkaufsabschluss wie du? Deine Kinder zu unterstützen ist ja selbstverständlich? All das ist nichts Besonderes?

Mag sein, dass es in deiner Welt nichts Besonderes ist, Tatsache ist, du machst einen guten Job und deine Vorhaben gelingen dir. Das sollst/darfst und musst du unbedingt feiern!

Feiern ist aus neurologischer Sicht sehr wichtig.

Feiern ist aus neurologischer Sicht sehr wichtig, das Gehirn merkt sich: „Okay, wenn wir dies und das so machen, dann gibt es eine Belohnung. Das gefällt uns, das machen wir wieder so.“

Feiere dich und deine Taten, das macht es dir für deine nächsten Vorhaben leichter. Feiern erhöht deinen Energiepegel, dein Glücksgefühl, deine Selbstliebe. Ordentlich und regelmäßig zu feiern ist eine Übung, die ich meinen Klienten gerne mit auf den Weg gebe 🙂

2 Kommentare
  1. Christine Schinner
    Christine Schinner sagte:

    Liebe Riccarda !
    Einen wunderschönen Ostersonntagmorgen wünsche ich Dir und natürlich auch ein fröhliches Osterwochenende. Ich habe gerade die 21 Ratschläge noch einmal gelesen und kann nur sagen – phantastisch. Darf ich sie an eine Freundin schicken der sie sicher sehr helfen würden.
    Würden sich mehr Menschen an diese Ratschläge halten wir hätten eine wunderbare.
    Alles Liebe und ganz herzliche Grüße
    Christine

  2. Riccarda
    Riccarda sagte:

    Liebe Christine, ich freue mich, wenn Du sie an Deine Freundin weiterleitest. Alles, was hilft, Menschen glücklicher selbst-bewusster zu machen, macht die Welt zu einem besseren Ort.

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