Resilienz: die Eigenschaft, die dich weiter bringt

Resilienz, die wunderbare Fähigkeit sich an veränderte Situationen anzupassen wird der Menschheit zukünftig gute Dienste tun. Verdammt gute.

Momentan sehe ich rund um mich viele Lebenskrisen. Manche stecken in ihrer Karriere fest, schleppen sich nur noch mit Mühsal durch einen immer sinnloser erscheinenden Tag, andere verlieren den Partner, mit dem sie alt werden wollten und so viele drehen sich um sich selbst und finden keinen roten Faden, der sie aus dem eigenen Labyrinth führen könnte.

Das silberne Tablett des Lebens

Doch egal, was uns das Leben auf dem nicht immer silbernen Tablett serviert, es geht darum, dies so gut es eben geht, anzunehmen, durchzustehen, aufzustehen und weiter zu gehen. Es geht darum, in der sich immer schneller drehenden Welt nicht die Orientierung zu verlieren.

Die Erde dreht sich immer schneller, Wissenschaftler sagen, sogar die Pole verschieben sich. Unsere Gesellschaft steckt in einem Entwicklungsprozess, der durchaus mit schmerzhaften Geburtswehen vergleichbar ist. Die Menschen tanzen immer wilder um den Vulkan, die Spaltung der Gesellschaft in links und rechts reißt Freundschaften auseinander und motiviert gleichzeitig die Gedanken- und Wortpolizei zu Höchstleistungen.

Die Antwort auf Stress: Resilienz

Kein Wunder also, dass so mancher einfach nicht mehr mitkann. Psychologische Erkrankungen und Burn-Out sind nicht umsonst auf dem Vormarsch. Ich sehe immer mehr Männer und Frauen, die an ihrer kognitiven Dissonanz zerbrechen, die sich einfach nicht eingestehen wollen und können, dass die Welt nun doch anders sein dürfte als sie es sich in ihrem Herzen wünschen. Auch das macht Stress. Gewaltigen sogar.

Die Frage ist: Wie am besten darauf reagieren? Was ist zu tun?

Wie immer hast du die Wahl. Du kannst mit Angst und Panik reagieren oder dich dazu entscheiden, diesen Entwicklungsprozess achtsam und hoch erhobenen Hauptes zu durchschreiten.

Bist du bereits in den Strudel von Angst und Panik gefallen, ist es verdammt schwer, sich wie Baron Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Schlamassel rauszuziehen, ich weiß.

Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.

Doch langfristig ist es das einzige, was hilft, wenn du dich dem neuen, kommenden Bewusstsein öffnen willst, wenn du an eine neue, bessere Gesellschaft glaubst.

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Wir alle sind herzlich eingeladen, negative Denkmuster und Verhaltensweisen loszulassen – ja, auch dann, wenn das Ego ins Schwitzen kommt …  Das ist ein Teil der Prüfung. Das Universum prüft dich auf Herz und Nieren, schaut, ob du trotz vieler Ablenkung den Fokus halten kannst und ob deine Schwingungsfrequenz für eine bessere Gesellschaft passt. Oder ob du im gebotenen Schmierentheater, das die Weltbühne gerade gibt, versinkst.

Zwei Eigenschaften helfen dir dabei:

Resilienz (meine Oma würde sagen „eine dicke Haut haben“) und die Fähigkeit loszulassen. Eigentlich gehört beides zusammen: Je dicker deine Haut ist desto leichter kannst du loslassen, was dir nicht mehr förderlich ist. Je resilienter du in deinem Verhalten bist desto weniger lässt du deinen eigenen Selbstwert durch negative Geschehnisse beeinflussen, desto leichter lässt du mit einem Achselzucken los.

Wie gelingt es nun, die eigene psychologische Widerstandskraft, die Resilienz zu stärken und gleichzeitig sensibel und auch verletzlich zu sein?

Die Resilienz Forschung hat dazu ein 7 Säulen Modell entwickelt:

1.Optimismus:

Bist du ein Sonnenschein, der immer das Gute in allem sieht, herzlichen Glückwunsch, du kannst diesen Punkt abhaken. Wenn nicht, dann über dich darin, in den meisten Dingen das Gute zu finden. Erlaube dir, dir selbst zu erzählen, warum dieses und jenes gut ausgehen wird. Finde Beweise, dass jedes Ding auch sein Gutes hat.

2. Akzeptanz:

Nichts ist leichter als die schönen Dinge des Lebens zu akzeptieren. Bei den negativen ist es schon schwieriger. Am schwierigsten ist es wohl, zu erkennen, was sich nicht verändern lässt und daher akzeptiert werden sollte und was sich sehr wohl mit eigenem Engagement zum Guten verändern ließe.

3. Lösungsorientierung:

Resiliente Menschen jammern nicht über Probleme, sondern lösen sie. Sie stellen die berühmte Frage: „Wie kann es besser gehen?“. Sie entwickeln mehrere Optionen und entscheiden sich dann für die beste.

4. Selbststeuerung:

Sich im Griff haben, nicht Opfer der eigenen Gefühle zu sein, hilft ungemein. Wer unter Druck doch noch gelassen bleiben kann, hat schon fast gewonnen. Wenn du noch die passenden Stressreduktionsmethoden einsetzen kannst, dann bist du bereits ein Winner 🙂

5. Verantwortung übernehmen:
Wer für nix was kann, ist ein armes Opfer. Interessiert nur niemanden. Je mehr du das Gefühl hast, fremdbestimmt zu sein, desto weniger kommst du ins Handeln. Wozu auch, du hast ja offensichtlich keine Chance auf ein glückliches Leben, bist abhängig von anderen.
Mitnichten! Tiefschläge kommen immer wieder vor. Wenn du jedoch erkennen kannst, was zur Situation führte, was dein Anteil ist und was du daraus lernen kannst, dann hast du wiederum eine Aufgabe des Lebens perfekt gelöst.

6. Beziehungen gestalten:

Menschen brauchen Menschen. Menschen kaufen von Menschen. Nichts ist wichtiger als sich auf andere Menschen verlassen zu können. Du steigerst deine eigene Resilienz daher sehr, wenn du dich auf ein tragfähiges Beziehungsnetz verlasen kannst.

Dazu braucht es eine Balance von Geben und von Nehmen, gegenseitige Wertschätzung und eigene Verlässlichkeit.

7. Zukunft gestalten:

Um in der Zukunft anzukommen, braucht es ein Ziel und einen Weg dorthin. Ein perfektes Fahrzeug auf dem Wege sind die eigenen Visionen und Wertvorstellungen. Sie treiben dich an und motivieren dich, falls mal Steine auf dem Wege liegen. Anders ausgedrückt: Der Mensch braucht eine Aufgabe und ein Ziel. Das macht glücklich, das macht resilient.

Übung zur Steigerung der Resilienz:

Diese Übung stärkt dein psychologisches Gleichgewicht. Sie lässt dich erkennen, dass das Leben fließt und es oft am besten ist, sich diesem Fluss hinzugeben. In wenigen Minuten findest du deine Ruhe und Entspannung.

Die Herzensatmung:

  • Setze oder stelle dich aufrecht hin.
  • Atme tief ein, stell dir vor, dass du durch dein Herz einatmest.
  • Halte den Atem einige Sekunden.
  • Atme aus.
  • Stelle dir vor, dass du durch deinen Bauch ausatmest.
  • Spüre, wie bei jedem Ausatmen auch Belastungen, Ärger und Frust mitausgeatmet werden. Bei jedem Einatmen, atmest du auch Frieden ein.
  • Dieser Frieden wird zu deinem inneren Frieden.
  • 10 – 15 Atemzüge bringen dir Ruhe und Entspannung, stärken deine Resilienz. Wenn du willst, dann mache mehr.
2 Kommentare
  1. Christine Schinner
    Christine Schinner sagte:

    Liebe Riccarda,
    das ist wieder eine ganz tolle Anleitung für ein positives Leben und ich habe auch für mich etwas gefunden war mein Leben noch schöner und leichter gestaltet. Ich hoffe Du erreichst mit diesem Wissen sehr viele Menschen. Alles Liebe Christine

  2. Riccarda
    Riccarda sagte:

    Liebe Christine, ich freue mich sehr, wenn der Artikel viele Anregungen für Dich bring!!! Und ja – ich arbeite daran, mit meiner Arbeit möglichst viele Menschen zu erreichen, es ist mir ein Herzensanliegen. lg Riccarda

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