affe_riccarda_larcher„Alles, was ein Mann schöner ist als ein Aff‘ ist ein Luxus“, der wohl berühmteste Ausspruch der noch berühmteren „Tante Jolesch“ des legendären österreichischen Schriftstellers Friedrich Torberg. Vielleicht gerade noch getoppt von Tante Jolesch‘ Geheimrezept für die köstlichsten Krautfleckerl auf Gottes Erden („Es müssen immer etwas zu wenig sein”).

Zwischenzeitlich floss viel Wasser die Donau hinab und die Damenwelt wurde anspruchsvoller. Der ideale Mann ist: treu, zuverlässig, verständnisvoll und kinderlieb. Fühle eigentlich nur ich mich bei solch Beschreibung an den idealen Familienhund erinnert?

Aber es geht noch weiter: gewünscht werden: blond (meistens), blauäugig (bevorzugt), groß (zumindest größer als frau selbst), humorvoll und bitte erfolgreich. Je nach weiblichem Gusto als höherer Beamter mit hohem, sicheren Gehalt oder als erfolgreicher Unternehmer. Die Liste geht natürlich noch weiter, streift Bärte, Kleidungsstile und bevorzugte Freizeitgestaltung. Die Ansprüche der Frauen sind hoch.

Wie sind deine Ansprüche?

ritter_riccarda_larcherHoch? Noch höher? Vollkommen zu recht, denn schließlich bist du in deiner Großartig- und Einzigartigkeit der Jackpot in seinem Leben.

Wirklich? Bist Du sicher, dass du dich immer so charmant zeigst, wie du in Wahrheit bist? Bist du sicher, dass du immer so verständnisvoll bist, wie du es eigentlich bist, wenn keiner nervt? Bist du sicher, dass du immer so zuverlässig bist, wie du es wirklich bist, sofern du halt nichts vergisst, was ja vorkommen kann?

Vielleicht bist du Superwoman, ich nicht. Ich gestehe, dass ich manchmal schlechte Laune habe, einfach so. Das kann ich vor der Supermarktkassiererin verbergen, mein Mann bekommt es aber ab. Es nervt mich auch unendlich, wenn er einmal pro Jahr ein spezielles Business-Thema mit mir besprechen will. Wir besprechen dieses Thema seit zehn Jahren. Mein Gott, er soll es einfach lösen oder das Problem akzeptieren, ich will meine Ruhe!

Trotzdem bin ich der festen Überzeugung eine recht passable Ehefrau und leidlich gute Mutter abzugeben. Besser ginge schon, aber: zu perfektionistisch ist auch nicht gut und das neue Credo „Ich bin gut genug“ gilt auch für mich. Und für dich. Und für unsere Männer.

Die Angst „ich bin nicht gut genug“ kommt aus der Kindheit, meistens.

Genährt von wohlmeinenden Menschen um uns rum „Dafür bist du zu noch zu klein.“ bis zur fanatischen Fehlerfixierung in der Schule. Wir genügen offensichtlich nicht, müssen dauernd korrigieren, lernen, besser werden. Viele landen in einem auszehrenden Perfektionismus mit dem Endergebnis sehr Weniges ziemlich gut zu machen, aber am Rest mangels Zeit und/oder Selbstvertrauens wiederum scheitern.

In meiner Arbeit begleite ich Frauen und Männer dabei, diese Selbstzweifel, dieses elendige Gefühl „Ich bin nicht gut genug“ abzulegen und durch Lebensfreude und die Gewissheit „Ich gebe mein Bestes und bin gut genug“ zu ersetzen.

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Für jene, die sich zu dem Thema einlesen wollen, seien z.B. „Die Gaben der Unvollkommenheit“ oder auch „ Verletzlichkeit mach stark“ beide von Brené Brown empfohlen.

Was hat das nun mit deinem Partner zu tun?

Nun ja, ganz einfach. Du gibst dein Bestes und bist gut genug. Wie wäre es daher, deinen Partner auch gut genug sein zu lassen? Geh mal davon aus, dass auch dein Partner sein Bestes gibt, vielleicht kann er wirklich nicht mehr, abgesehen davon, dass er kaum Gedanken lesen kann und höchstwahrscheinlich klare Ansagen braucht, dann jedoch durchaus kooperativ ist.

Hier meine persönliche „my man is good enough“-Hitliste:

Riccarda’s big five:

  1. Das Äußere:

    Nein, mein Mann gehört nicht zu der Sorte Männern, die sich nach einigen Jahren Ehe gehen lassen. Das wäre ein akuter Mangel an Respekt, mir gegenüber und auch sich selbst gegenüber. Aber manchmal darf es trotzdem sein, in ausgebeulten Jogginghosen und mit zerstrubbelten Haaren. Schau darüber hinweg: „Er ist gut genug.“

  2. Zuverlässigkeit:

    Ein heikles Thema. Nicht alle Männer halten immer alles ein, was sie ankündigen, zusagen und versprechen. Übrigens auch nicht alle Frauen. Du wirst wissen, wo deine persönliche Grenze ist und was du keinesfalls mehr akzeptieren kannst. Solange diese Grenze jedoch nicht erreicht ist, denk dran: „Er ist gut genug.“

  3. Gewohnheiten:

    Jeder Mensch verändert sich mit den Jahren, manches, was dich früher nicht störte, stört vielleicht nun oder manche Verhaltensweise dreht sich ins Gegenteil um. Während mein Mann früher ein sehr „sportlicher“ Fahrer war, ändert sich das nun. Letzte Wochen fuhren wir ein Straße bergab, im Schritttempo, im schnellen Schritttempo, 15 km/h. Normalerweise sage ich: „Ach, ich wollte dir ja noch einen Hut kaufen.“ Dieses Mal biss ich mir auf die Zunge und sagte nichts. Ich akzeptiere seine neuen Gewohnheiten, so wie er es umgekehrt auch macht. Denn: „Er ist gut genug.“

  4. Nimm die Lehrstunden an:

    Dein Partner gibt dir die beste und wunderbarste Möglichkeit, dich auf der Bühne des Lebens zu erfahren, zu spüren und zu entwickeln. Das ist meistens von großer Freude getragen, manchmal ist es jedoch nötig durch Leid und Schmerz zu waten, um an das andere Ende des Tales zu kommen.

    Vermisst du schmerzlich die Leichtigkeit, die am Beginn eurer Beziehung da war, dann frage dich, wo deine eigene Leichtigkeit gelandet ist? Vermisst du die Spontanität, dann überlege, wie du Spontanität einbringen kannst? (Ja, man kann auch Spontanität planen.) Nimm an, was dir dein Partner spiegelt, schau hin und gestalte dein und euer Leben. Und vergiss nicht: „Er ist großartig.“

  5. Und wenn alles nichts mehr hilft, dann hilft atmen.

    Einatmen…Ausatmen….Einatmen….Ausatmen…. sehr schön, weiter so, immer weiter.

Wenn du meinst, eine vergangene Beziehung hindert dich daran, deinem Partner, deiner Partnerin wirklich zu vertrauen, ihn oder sie wirklich gut genug zu finden, dann sollten wir darüber reden. Dann vereinbare mit mir ein kostenloses Strategiegespräch. Ich freue mich auf dich.
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